fowid über kirchliches Leben in Sachsen 1990 - 2014

WEIMAR. (fowid/fgw) Das Gebiet der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens umfasst im Wesentlichen das Gebiet des Landes Sachsen und einen geringen Teil Thüringens. In Sachsen wurde 1539 die Reformation offiziell eingeführt und das Kirchenwesen beruhte auf der Kirchenordnung von 1580.


Der Landesherr fungierte wie fast überall auch als Kirchenoberhaupt. Da der Kurfürst 1697 katholisch wurde, übertrug er seine bischöflichen Rechte den evangelisch beauftragten Geheimen Räten. Höchster Geistlicher Sachsens war der Oberhofprediger, der zugleich Vizepräsident des Oberkonsistoriums war. (...)

 

Nachdem das landesherrliche Kirchenregiment weggefallen war, trat für die Landeskirche 1926 eine neue Verfassung in Kraft und nach der neuen Kirchenordnung trägt sie die Bezeichnung Evangelisch-Lutherische Landeskirche des Freistaats Sachsen und der oberste Geistliche ist der „Landesbischof". (...)

 

Die Mitgliederentwicklung, d.h. die Zahl der Kirchenaustritte nach der deutschen Wiedervereinigung, hat sich für die Landeskirche Sachsen erst Mitte der 1990er Jahre stabilisiert. Die Anzahl der Mitglieder verringerte sich zwischen 1990 und 2014 um 56 Prozent.

 

Der Anstieg der relativen Zahlen bis 1992 beruht auf der Verringerung der Bezugsgröße der Mitgliederzahl. Die kirchlichen Ereignisse verringern sich auch in diesen Jahren...

 

Mehr dazu auf der Webseite der Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland.

 

(SRK)

 



 
10.02.2017

Von: SRK
 
 
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