Vergiftete Rotarier-Geschenke an die Bürger der Stadt Erfurt

WEIMAR. (fgw) In den vergangenen Wochen und Monaten jubelten sowohl die öffentlich-rechtlichen als auch die „unabhängigen“ Medien sowie die Provinzpolitiker aller couleur des Freistaates (!) Thüringen unisono über ein ganz besonderes Geschenk, das den Erfurter Bürgern im Rahmen der diesjährigen Luther-Hysterie gemacht worden ist.


Das Wappen der Stadt Erfurt.

Und zwar wurde das Erfurter Rathaus mit zwei Figuren von Klerikern „verziert", Bonifatius und Martin Luther. Sie wurden auf leere, weil verwaiste, Sockel gestellt, auf denen sie in der Vergangenheit allerdings nie gestanden hatten. Also eigentlich ein Verstoß gegen die Denkmalpflege! Ein Verstoß, auch mit der Begründung fürs Aufstellen, gegen die historische Wahrheit. Und so darf man wohl fragen dürfen, was haben ein Martin Luther und erst recht ein Bonifatius mit kommunaler Selbstverwaltung und bürgerschaftlichem Engagement zu tun? Nichts, aber auch rein gar nichts, das muß so schon mal gesagt werden!

 

Zum Erfurter Rathaus und den Figuren, die einst und jetzt dieses Gebäude zierten/zieren heißt es bei Wikipedia u.a.:

 

„Das Erfurter Rathaus steht am Fischmarkt in Erfurt. Das Hauptgebäude wurde in den 1870er Jahren in neugotischem Stil erbaut...

An der Festsaalfront des Rathauses, beidseits des Rathausbalkons, befanden sich seit November 1876 als Sinnbilder der „Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches" Statuen des Kaisers Friedrich I. (Barbarossa/Rotbart) und des Kaisers Wilhelm I. (Barbablanca/Weißbart). Sie waren von Professor Georg Kugel aus Kelheimer Kalkstein gefertigt worden...

Über Jahrzehnte blieben nach dem II. Weltkrieg die früheren Standorte der Kaiserstatuen leer. Als Spende des Rotary-Clubs Erfurt wurden im Juni und im November 2017 Bronzefiguren von Bonifatius und Martin Luther an deren Stelle gesetzt."

 

An deren Stelle gesetzt... Soso; man mag zu den Kaisern stehen wie man will. Aber sie waren nun mal zu ihren Zeiten Staatsoberhaupt und repräsentierten die Weltlichkeit, was ja bei einem öffentlichen Amtsgebäude auch richtig ist. Aber Kleriker... was haben die da zu suchen und was haben diese beiden mit Erfurt zu tun?

 

Fragen, die sich auch ein dem Freigeist persönlich bekannter und an Heimatgeschichte interessierter Bürger stellte und denen er nachgegangen ist. Akribisch hat er die vorgefundenen Belege ausgewertet und wie nachstehend aufgelistet:

 

 

Nach 1275 Jahren:
Ausgewählte Anmerkungen zur Erfurter Geschichte
betreffend eine typische Posse unserer Tage

 

742

Auszug aus einem Schreiben des Missionars Bonifatius an den Papst: „den dritten in dem Ort, (in loco) welcher Erphesfurt heißt, der schon vor Zeiten eine befestigte Siedlung (urbs) heidnischer Bauern gewesen ist..."

 

743

(1. April) Papst Zacharias bestätigt in seinem Antwortschreiben an den Missionar die drei Bischofssitze unter Übernahme der von Bonifatius verwandten Charakterisierung der Orte (es handelt sich um Würzburg, Büraburg und Erphesfurt, wobei von längeren Aufenthalten von Bonifatius in Erphesfurt keine Quellen berichten).

 

747

Das von Bonifatius 741 oder 742 gegründete Bistum Erfurt wird wahrscheinlich in diesem Jahre aufgehoben und geht im Mainzer Bistumssprengel auf; das Bistum Mainz ist ab 782 endgültig Erzbistum. Auch nach der Vereinigung bleibt Erfurt der kirchliche Mittelpunkt Thüringens. Da die kirchliche Oberhoheit des Erzbistums Mainz engere Beziehungen zu dem wirtschaftlich weiter fortgeschrittenen Rhein-Main-Gebiet mit sich bringt, wirkt sich die Zusammenlegung fördernd aus. Die Siedlung Erfurt gewinnt mit dem Erstarken der fränkischen Reichsgewalt seit der Mitte des 8. Jahrhunderts weiter an Bedeutung und entwickelt sich zum politischen und kulturellen Zentrum Thüringens.

 

843

Mit dem Vertrag von Verdun erfolgt die offizielle Teilung des fränkischen Großreiches, mit der die Entwicklung des ostfränkisch-deutschen Reiches eingeleitet wird. Thüringen und das Königtum erlangen zunehmend an Gewicht. Erfurts regionale Vorrangstellung erhöht sich, es wird ein bevorzugter Aufenthaltsort der Könige und Kaiser sowie ein wichtiger Stützpunkt unmittelbarer Königsherrschaft im Hinblick auf Thüringen und das Reich.

 

11. und 12. Jahrhundert

Das nicht erst seit dem 8. Jahrhundert aufstrebende Erphesfurt, geographisch in der Mitte Thüringens gelegen, entwickelte sich zum ökonomischen und kirchlichen, für lange Zeit auch politischen Mittelpunkt Thüringens; Erfurt machte vom 09. bis 11. Jahrhundert so große Fortschritte in seiner Entwicklung, dass die Siedlung Erphesfurt seit der Mitte des 11. Jahrhunderts (1066) als erste thüringische Stadt mit einer stadtgemäßen Wehranlage gelten kann.

 

Für Erfurt ist eine Stadtrechtsverleihung nicht bekannt. Entweder handelt es sich um eine Lücke in der Quellenüberlieferung oder der Stadtcharakter Erfurts war inzwischen so offensichtlich, dass kein Rechtsakt des Stadtherrn mehr als notwendig erachtet wurde.

Im Jahre 1120 wird Erfurt in Verbindung mit der nur für Bürger einer Stadt gebrauchten lateinischen Bezeichnung „cives" erstmals als Stadt ausgewiesen. „Erfurt ist damit die ersterwähnte Stadt in Thüringen".

 

Die Doppelstellung Erfurts im frühen Mittelalter als königliche und erzbischöflich mainzische Stadt wird durch die Erfurter Münzen bestätigt. Im 11. und 12. Jahrhundert werden nebeneinander königliche und mainzische Münzen geprägt. Die Brakteaten zeigen König Konrad III. (1142), Kaiser Friedrich Barbarossa (1165), die Erzbischöfe Heinrich I. (1142-1153) bzw. Siegfried II. von Eppstein (1201-1230) oder Siegfried III. von Eppstein (1230-1249).

 

Kaiser Friedrich I. in Erfurt

Während des Reichstags auf dem Petersberg in Erfurt unterwirft sich Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen, der dem Kaiser Friedrich I. Barbarossa die Gefolgschaft verweigert hat. Als in Thüringen die Entscheidung in den Machtkämpfen zwischen Hohenstaufen und Welfen fällt, ist Erfurt der bevorzugte Aufenthaltsort des Kaisers und damit Mittelpunkt der Zentralgewalt. Friedrich Barbarossa besucht Erfurt mehrmals: 1161, 1170, 1172, 1179, 1180 und letztmals zum Hoftag von 1181.

 

1234

In den 30er Jahren flammen die Auseinandersetzungen zwischen Stadt und Mainzer Erzstift erneut auf. Mit Bann und Interdikt versuchen die Erzbischöfe, revolutionäre kommunale Bestrebungen der Stadtbewohner einzudämmen. Die Erfurter Stadt- und Bürgergemeinde tritt 1234 urkundlich als „universitas civium" ausgebildet in Erscheinung.

 

Vor 1250

Der bürgerliche Einfluss verstärkt sich ständig und noch vor 1250 muss der Erzbischof die Verwaltung der Stadt einem autonomen Rat überlassen, den 14 Gefrunden bildeten.

 

1252

In einer Urkunde des Markgrafen Heinrich des Erlauchten von Meißen wird die wichtigste der durch Erfurt führenden Straßen, die West-Ost-Verbindung, erstmals urkundlich erwähnt. Sie wird dabei als strata regia - als königliche Straße - bezeichnet, da die Unterhaltung von Straßen und das Geleit darauf ursprünglich zu den Regalien des deutschen Königs gehörte. Ab dem 15./16. Jahrhundert teilt sich diese über Leipzig in die Lausitz und über Breslau bis Lemberg führende Straße östlich von Leipzig in die „Hohe Straße" und die „Niedere Straße". Die West-Ost-Verbindung trifft in Erfurt auf die alte Völkerstraße vom Süden nach dem Norden, Rechte oder Kreuzstraße genannt. Der Kreuzungspunkt dieser beiden wichtigsten Handels- und Verkehrswege liegt in der Nähe der Gerafurten an der Stelle des späteren Fischmarkts.

 

1275

Erfurter Bürger errichten das erste Rathaus, welches erst in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts durch die Preußen abgerissen und 1874 durch den noch heute aktuellen Bau ersetzt wurde.

 

Erste Erwähnung einer wohl spätestens 1260 erbauten „curia consulum" im östlichen Teil der Marktstraße (heute zum Fischmarkt gehörig), eines Hofes der Ratsherren, der später als „pretorium" (Rathaus) in den Quellen erscheint; spätestens ab 1323 gehört auch das um 1200 errichtete Kaufhaus am Fischmarkt, das eine große Versammlungshalle enthält, zu diesem Rathaus. Spätestens um 1330 Bau eines viereckigen, dreigeschossigen Rathausturmes am Fischmarkt. Um 1343 Bau eines Gebäudes (Kämmereigebäudes) zwischen dem Turm und dem ehemaligen Kaufhaus.

 

1283

Aufstand der Bürgeropposition unter Volrad von Gotha. Die politische Alleinherrschaft des Kaufmannspatriziats wird eingeschränkt. Die Gefrunden müssen den Handwerkern der neuen großen Zünfte zehn Sitze in dem auf 24 Mitglieder erweiterten Stadtrat einräumen. Der fünfjährige Ratstransitus wird eingeführt.

 

Um 1285

Erster Nachweis des Erfurter Stadtwappens.

Das noch heute gebräuchliche Stadtwappen, das sechsspeichige silberne Rad auf rotem Grund, kennzeichnet die Schutzschilde städtischer Bürgertruppen.

 

1289

(24. November) Erzbischof Gerhard II. verpfändet aus Geldnot der Stadt Erfurt die Münze, das Marktmeisteramt und das Schultheißenamt im Brühl und in der Stadt Erfurt auf sechs Jahre.

 

(26. November) „unserem rechte..., daz wir han in der stat zu Erfort": Die Concordata Gerhardi, Vereinbarung zwischen Erzbischof Gerhard II. von Mainz und dem Rat der Stadt Erfurt über die dem Erzbischof in Erfurt zustehenden Rechte. Diese setzen sich zusammen aus der hohen und der niederen Gerichtsbarkeit, dem Judenschutz, den Freizinsen von den Freigütern, aus dem Münzrecht mit dem Schlagschatz, dem Marktmeisteramt mit dem Zoll und dem Schultheißenamt im Brühl und in der Stadt. Alle nicht genannten Befugnisse gehen stillschweigend an den Rat über.

 

1289/90

Rudolf von Habsburg hält Hof in Erfurt (Peterskloster). Die Stadt wird für zehn Monate zum Mittelpunkt der Reichsverwaltung. Auf dem Erfurter Reichstag stehen die Regelung der Thronfolge im Hinblick auf die Nachfolge seines Sohnes Albrecht und die Maßnahmen zur Wiederherstellung der Reichsrechte und des Landfriedens in Thüringen auf der Tagesordnung. Zur Wiederherstellung des Landfriedens in Thüringen werden mit Hilfe der Erfurter über 60 Raubritterburgen und ummauerte Höfe gestürmt und zerstört.

 

1299

(17. Januar) Der Rat kauft den Grafen von Gleichen die Vogtei, die zeitweilig zurückerworben worden war, endgültig ab; damit verlieren die Grafen ihre Erfurter Vogteirechte. 1301 befinden sich die Ämter des Vogtes und des Schultheißen in der Hand von Erfurter Bürgern.

 

1379

Auf Antrag des Erfurter Rates und der Bürgerschaft wird die (16. September) Gründungsurkunde des (avignonesischen) Papstes Clemens (VII.) für die Universität Erfurt ausgefertigt. Er gibt dem Rat und der Bürgerschaft das Recht, eine Universität (studium generale) zu gründen, in der neben der Theologie auch Grammatik, Logik und Philosophie, kanonisches und bürgerliches Recht sowie Medizin gelehrt werden sollen. Papst Urban VI. wiederholt am 4. Mai 1389 diese Gründungsurkunde.

 

1392

(Woche nach dem 28. April) Aufgrund der Stiftungsurkunde des Papstes Urban VI. vom 4. Mai 1389 wird in Erfurt ein studium generale privilegiatum, eine Universität, als fünftälteste Hochschule des Reiches eröffnet. Von Anbeginn bestehen alle vier erlaubten Fakultäten: theologische, juristische, medizinische und Artistenfakultät.

 

1395

Um dieses Jahr entstehen die ersten Universitätsstatuten. Sie regeln die Wahl und die Rechte des Rektors, die Consilien, die Universitätsämter, die Ordnung der Fakultäten, die Strafen, das Verhalten der Studenten. Die Statuten werden 1412 überarbeitet, und 1447 werden neue Statuten erlassen.

 

1664

Im Ergebnis der Regelungen des westfälischen Friedens erhalten die Erfurter Bürger nicht den Status einer Freien Reichsstadt sondern Erfurt und Umgebung werden durch das kurmainzische Erzbistum okkupiert:

 

(5. Oktober) Gewaltsame Unterwerfung der Stadt nach Belagerung durch das Heer des Erzbischofs, dem 15.000 Soldaten, darunter 6.000 Franzosen, angehören. Die Stadt verliert ihr umfangreiches Landgebiet sowie wichtige Bereiche der kommunalen Selbstverwaltung und damit auch ihre über Jahrhunderte erfolgreich verteidigte Unabhängigkeit.

 

(6. Oktober) Unter Glockengeläut rücken die Belagerungstruppen in die Stadt ein. Zuvor wird die Zitadelle der Cyriaksburg durch münsterische Truppen eingenommen, während mainzische Truppenteile alle übrigen Befestigungsanlagen besetzen.

 

(12. Oktober) Kurfürst Johann Philipp von Schönborn hält feierlichen Einzug in „seiner" Stadt Erfurt. Er nimmt wie seine mittelalterlichen Vorgänger auf dem Petersberg Quartier und bleibt bis zum 18. Dezember. In dieser Zeit schafft er die Grundlagen zur neuen Verwaltung des kurmainzischen Erfurter Staates. Johann Philipp von Schönborn weilt noch zweimal in Erfurt, vom 6. bis zum 20. März und vom 25. März bis zum 28. April 1667.

 

(15. Oktober) Im Lager vor Erfurt (Bindersleben) wird die Kapitulationsurkunde der Stadt Erfurt von dem Mainzer Bevollmächtigten Philipp Ludwig von Reiffenberg und dem französischen General Franz von Pradel einerseits und von 26 Mitgliedern des Erfurter Rates andererseits unterzeichnet.

 

(28.Oktober) Rat und Bürgerschaft von Erfurt leisten dem Mainzer Erzbischof Johann Philipp von Schönborn, dem neuen Landherren von Erfurt, den Huldigungs- und Treueeid.

 

1803

Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 findet die Herrschaft der Mainzer Kurfürsten/Fürst-Erzbischöfe in Thüringen im Ergebnis der französischen bürgerlichen Revolution ihr Ende. Seine Thüringer Besitzungen einschließlich Erfurt fallen an Preußen, welches in den Gründerjahren ein neues Rathaus errichtet (1874) von dem aus Kaiser Friedrich I und Wilhelm I auf die Bürger herabsehen Bürger herabsehen.

 

1992 - 2003

Mit Dr. Bernhard Vogel kommt ein aus Mainz nach Thüringen entsandter Katholik als Ministerpräsident, um hier nach dem „Rechten" zu sorgen. Auch Erfurts Rotarier werden in dieser Zeit mit Mainzer Hilfe neu gegründet.

 

2016 - 2017

Für 100.000 Euro lassen die Erfurter Rotarier unter Führung des früheren Erfurter CDU-Bürgermeisters Manfred Ruge (amtierend 1990-2006) Bronzestatuen von Bonifatius und Martin Luther, der an der Erfurter Universität studierte, gießen und drehen diese Statuen dem aktuellen SPD-Oberbürgermeister Andreas Bausewein und den gewählten Mitgliedern des Erfurter Stadtrats unter Umgehung üblicher Prozeduren als Geschenk für die seit 1945 verwaisten Sockel des Rathauses an.

 

Besonders erfreut zeigte sich Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE) in einer Rede zum 25 jährigen Neubeginn der Erfurter Rotarier über das derzeit größte Projekt des RC Erfurt, „Bonifatius und Luther für Erfurts Mitte". Als Dank für seine mit viel Beifall aufgenommene Rede erhielt Ministerpräsident Ramelow eine Bonifatius-Zeichnung von Christian Paschold dem von den Rotariern beauftragten Bildhauer aus dessen Serie von Entwurfsblättern.

 

Da konnten natürlich auch die linken Erfurter Stadtverordneten nicht „nein sagen" und stimmten ausnahmslos für das Projekt, dem auch ihr Ministerpräsident so zugetan ist.

 

Erfurter Bürger, die wie oben dargestellt über Jahrhunderte für ihre Emanzipation und bürgerliche Freiheiten auch unter Einsatz ihres Lebens kämpften, sind den regierenden Thüringer Retrokraten keiner Darstellung und Erwähnung würdig.

 

Es wird Zeit, dass sich Erfurts gewählte Bürgerinnen und Bürger mit der Geschichte Ihrer Stadt beschäftigen. Sicher stoßen sie dabei auf Namen wie Eckardt von Hochheim und Erfurter Humanisten aus dem Mittelalter und weltliche Vertreter Erfurts, die man sich auf dem Rathausportal vorstellen kann.

 

Noch ist ja nicht aller Tage Abend angesichts der vielen Verfahrensfehler, die von interessierten Seiten begangen und bei der Installation der Statuen bewusst in Kauf genommen wurden.

 

 

Franz Geßner/SRK

 



 
07.12.2017

Von: Franz Geßner/SRK
 
 
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